Posts by Detlef

    "Andere Sachverständige berufen sich auf die Arbeitsanweisung für die Begutachtung von Oldtimern, laut der Xenon-Scheinwerfer, Tagfahrleuchten und LED-Leuchten erst dann zulässig sind, "wenn diese in der jeweiligen Fahrzeugbaureihe erhältlich waren." Das ist oft erst bei Autos aus den späten 1990er- oder 2000er-Jahren der Fall."

    Klar, die LEUCHTEN. Wenn ich da Kaege oder Singer-SW in den 911 (oder Kerscher SW in den Käfer) einbaue, was ja auch optisch völlig anders ist, wird es historisch schwierig.

    Von Leucht-MITTELN (LED-Einbaulampen) ist da aber keine Rede. Dann dürften ja auch keine Osram Nacht-Brecher eingebaut werden, denn die gab es damals ja auch nicht.

    Da stolpern die Gutachter gerade über ihre eigene Bürokratie, weil sie ggf. persönlich der Meinung sind, dass die Leuchtfarbe zu weiß ist.

    Bitte auch nicht vergessen, das sich die Augen im Alter verändern und dies auch die Wahrnehmung von hell und dunkel beeinflusst

    Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Aus meiner "Sicht" mit alten, schwachen Augen sind die (ach so) weißen LED eine große Hilfe. Die Streustrahlung in dem Dunkelbereich ist ja ebenso viel Besser als bei H4/H7. Somit kann man eben Menschen/Radfahrer da viel eher/besser erkennen. Auch verschmutze Reflektoren sind im LED-Schein besser zu erkennen, als mit Funzellicht.

    Es wurde doch schon berichtet, dass 911 mit kaltweißem Licht per se als verdächtig erachtet und dann bevorzugt (gerne im Rahmen eines Porsche- oder sonstigen Oldtimertreffens) einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen wurden, weil der Verdacht auf illegale Umrüstung vorlag. Das brauche ich nicht.

    Angesichts der Tatsache, dass die ABG erst Ende letzter Saison für die alten 911 heraus gegeben wurde, sind solche "Geschichten" wenig glaubhaft.

    Im Allgemeinen gibt es sehr wenig Verkehrskontrollen. Die Kontrollen auf so wilden "Treffen" wie Wörthersee sind selbst provoziert. Da ist m.M. nach das allerletzte ein LED-Leuchtmittel, was zu beanstanden wäre.

    Ich habe die u.a. im Käfer und im T4. Beide sind bekannt als H4-Problemkinder. Bin beide schon nachts im Regen gefahren, den Bus auch schon bei Nebel.

    Aus meiner Sicht gerade in den Fällen eine deutliche Verbesserung, Eigenblendung bei Abblendlicht sehe ich da nicht. Bei Fernlicht natürlich schon, was man in den Situationen ja nicht wirklich nutzt.

    Als H7-LED im Golf 4 ist die Verbesserung noch krasser. Laut Tochter, im Regen top, von Eigenblendung hat sie mir nicht berichtet. Fernlicht bleibt bei H7 ja außen vor.

    Es ist grundsätzlich eine deutliche Verbesserung, allerdings vergleiche ich hier alte H4 Lampen mit neuen LED. Im 911 habe ich (noch) frische Nachtbrecher drin, da wird der Unterschied vermutlich nicht so stark sein.

    Dass man peripher schlechter sieht, weil die Fläche "heller" ausgeleuchtet wird, meine ich nicht. Es ist definitiv so, daß ich Menschen mit dunkler Kleidung, Radfahrer ohne Beleuchtung oder auch Warnwesten im Dunkelbereich schneller und sicherer erkenne. Ich habe eher ein Problem, wenn ich wieder in ein Auto mit schwachem Licht einsteige. Da fällt mir die Umgewöhnung schon schwer.

    Es gibt schon eine Tendenz einiger Prüfer, bei H-Zulassung zu schurigeln. Ließt man sich die Vorgaben genau durch, wird man keine konkreten Vorgaben zu den Beleuchtungseinrichtungen finden, die Verbesserungen abschlägig behandeln.

    Wenn dem so wäre, würde man keinen Anfang und kein Ende finden. Jede Umrüstung von 6V auf 12V Bordspannung wäre falsch, Umrüstungen von Bilux auf H4 (hat es oft in den ersten 10 Baujahren nicht gegeben), Freisprecheinrichtungen, moderne Wegfahrsperren, Stahlflexbremsleitungen, moderne Bremsbeläge, etc.

    Es geht beim H-Kennzeichen einzig und allein darum, ob das Kfz erhaltenswert ist und in den Genuss der 191€ Pauschalbesteuerung kommt. Statt da pingelig auf Zusatzausstattungen zu schauen, wäre es mehr angebracht, mal einen mit Bitumen vollgejauchten Unterboden oder grobe Spachtelarbeiten oder verwahrloste Technik (5 versch. Schlüssel, gammelige Achsteile, etc.) abschlägig zu behandeln. Da fahren schon üble Buden mit H herum.

    bin nur teilweise bei dir Detlef....
    Mein 991.2 GT3 z.B. hat innen und außen einen schönen Sound auch bei geschlossenen Klappen, nur dann halt nicht mehr so laut.
    Laut brauche ich persönlich gar nicht (mehr), es muss halt schön klingen egal ob flat6, V8, V10 oder was auch immer. Ich fahre meinen GT3 ohne Gehörschutz auch wenn der bei 9000 u/min ganz schön schreit ;)

    Ich habe die Videos von J. E. Slooten geschaut oder von Franz Simon. Ja, das geht, subjektiv klingt jedoch ein älteres Modell besser.

    Schlimm sind aber die Racing Modelle mit z.B. gradverzahntem Getriebe, da hört man nur noch Jaulen. Oder z.B. ein M3 Tracktool, innen ausgeräumt. Sowas ist ohne Stöpsel kaum auszuhalten.

    Die modernen Verbrenner machen ja auch nur mit Tricks (Klappenanlage) legal Lärm (Sound). Vor der Eisdiele hört man da nicht viel.

    Ich habe das YT Video vom Taycan angeschaut. Eigentlich sehr angenehm, ohne kreischende mechanische Geräusche. Ja, so ein F- oder G-Modell hört sich bei gleicher Stecke schon schön an, braucht aber auch doppelt so lange.

    Ein vergleichbar schneller neuer GT3 RS oder z.B. so ein GT3-Renn-Auto hören sich innen schlimm an. Da fährt wohl niemand ernsthaft ohne Gehörschutz.

    Ich habe die kaufbare Feder seit 10Tkm montiert. Die Schaltführungen sind verschleißfrei, das Getriebe (915) schon einmal überholt.

    Ich konnte keine Änderung der Geräuschkulisse fest stellen. Ich habe auch keine Schaltprobleme, kann also die Gänge "durchreißen" wie bei einem modernen Schaltwagen. Durch die Feder sind die Schaltvorgänge noch mal präziser geworden. Einzig das Einlegen der ersten Stufe während der Fahrt vermeide ich, bzw. es geht auch nur unter 20km/h.

    Was einige übersehen ist, daß der Gleichstromanlasser einen hohen Anlaufstrom zieht. Dieser wird zwar nicht von dem Batterie-Trennschalter geschaltet, der fließt aber da durch. D.h., die Belastbarkeit des Trennschalters/Relais müßte dafür ausgelegt werden. Camping-Relais werden i.d.R. nur für die Zusatzbatterien benutzt. Dort fließen nicht so hohe Ströme.

    Ein Industrieschütz mit 12V Ansteuerung und Strombelastbarkeit des Akku-Kurzschlussstromes (400-600A, je nach Akku) wäre richtig teuer.

    Man könnte das lösen, indem man den Trennschalter nicht zwischen Pluspol des Akkus und der gesamten Plus-Verbindung einschleift, sondern das dicke Kabel zum Anlasser-Magnetschalter so läßt und nur sämtliche anderen Plusleitungen, die auch noch an der Akkuklemme angeschlossen sind, abtrennt. Dort wird ein Trennschalter wenig belastet. Das Anlasserstromkabel ist ohnehin solange getrennt, wie der Magnetschalter nicht betätigt ist.

    In dem "Reststromkreis" kann auch ein China-Teil wenig Schaden anrichten.

    Ist ne coole Lösung, allein die "gefühlte" Qualität an Hand der Bilder macht mir etwas Sorge - immerhin soll da der gesamte Starterstrom drüberlaufen...

    Ähnliche Lösung, mit automatischer Abschaltung bei einer Restladung, die noch einen Motorstart ermöglichen soll:
    https://www.batterybrain.co.uk/product/battery-brain-t4/

    Ist aber schmerzhaft teuer, und ob der hohe Preis per se gute Qualität bedeutet, ist nat. auch nicht sicher ?(

    Die "Traumlösung": LiFePo kombiniert mit Abschaltfunktion wie vor, aber integriert (= kein Gebastel, keine zus. Übergangswiderstände, Kabel/Befestigung bleiben original):
    https://antigravitybatteries.com/productline/st…ies/automotive/

    Ist mit aber erst recht zu teuer ;(

    Das gibt es dann noch richtig gut und teuer aus D von Liteblox.

    Die Software und die App dazu ist top. Man eine Anti-Theft- Funktion und einen Killswitch. Die BT-Verbindung ist professionell mit Passwort-Authentifizierung.

    Allerdings ist es so, dass BT in dem Akku immer aktiv ist/sein muss und dabei relativ viel Ruhestrom braucht. Ohne Nachladen ist das Ding dann nach 2-3 Monaten leer und kann nicht einfach geladen werden, wenn der Killswitch aktiv ist. Die Service-Hotline von Liteblox hilft super weiter, es gibt natürlich eine "geheime" Möglichkeit, den leeren Akku wieder zu aktivieren.

    Das BT Problem hat man aber bei allen Akkus mit entsprechenden Funktionen. Aus leidvoller beruflicher Erfahrung kann ich berichten, dass nur Liteblox einen Service hat, alle anderen haben mit den Schultern gezuckt oder die Einsendung zur Reklamation nach China verlangt.

    Für die Käufer dieser Leistungsstarken Fahrzeuge stehen rationale Kaufgründe eher hinten an. Tesla Plaid- (1020 Pesen) Fahrer kaufen so ein Gerät, weil er die Leistung hat und es für den Preis kein anderes Fahrzeug mit diesen enormen Fahr-Leistungen gibt.

    Daher denke ich schon, daß es konsequent war, dass der Taycan nachzieht.

    Braucht man das? Nein. Will man das? Ja!

    Wirklich nötig ist nur eine Höhle mit Feuer und etwas Bürgergeld.

    Noch viel krasser ist der Unterschied auf nassem oder rutschigem Untergrund im Straßenverkehr zwischen einem 3.2er und einem 997, 991... zu spüren. Da fährt man schon im Gleitmodus wo der moderne noch mal ordentlich Gas gibt. Bei Trockenheit ist das eher durch die StVo begrenzt, wodurch der Vorteil der Moderne stark schmilzt.

    Jeder neue Porsche ist besser als der jeweilige Vorgänger. Wäre ja auch merkwürdig, wenn anders.

    Es ist aber auch der Motor. Selbst wenn ein 964 träger scheint, im Vergleich ist der schon ein ganzes Stück schneller. Selbst ein 300PS 996 ist da nochmal eine Nummer.

    Dann kommt noch dazu, dass jeder Porsche ab Werk Rennstreckentauglich ist, d.h. man kann mal eben 10 Runden NS hintereinander fahren, ohne großartige Vor- oder Nachbereitungen. Das geht so mit den aufgepumpten Limos anderer Hersteller nicht.

    Hallo zusammen,

    wenn man mit einem 3.2er nicht mit Muttis 200PS TDI mithalten kann, sollte man zuerst schauen, ob nicht Walter R. am Steuer sitzt. 8)

    Zweite Möglichkeit ist, dass der 3.2er nicht gescheit läuft. D.h., man sollte vor Umbaumaßnahmen erst mal alles prüfen und ggf. in Ordnung bringen, damit die Basis stimmt. So ein 1200kg Auto mit 231 PS geht auch für heutige Verhältnisse eigentlich sehr gut.

    Dass man nicht mit einem alten Auto ohne jegliche Elektronikhelfer mit einem modernen mit doppelter Leistung "mithalten" kann, sollte klar sein.

    Da, wo Leistungsgewicht gefragt ist, bleibt der 300PS GTI mit 1650kg unterlegen. Bei 400 PS wird es schon wieder schwierig. Auf der NS z.B. sind diese GTI / TT wegen des Allrads für durchschnittliche Fahrer einfacher schnell zu bewegen, als ein alter 911. Dann kommt noch dazu, dass man den alten 11er aus vielerlei Gründen nicht so prügelt, wie einen modernen Verbrauchswagen.

    2. LED Leuchtmittel sind nicht per se „kühl“, weil weniger Energie verbrauchend. Im Gegensatz zu konventionellen Leuchtmitteln konzentriert sich die Lichterzeugung auf eine sehr kleine Fläche, die sehr heiß werden kann. In KFZ Scheinwerfersystemen mit LED sind Ventilatoren meines Wissens nichts ungewöhnliches. Die Wärme muss abgeführt werden.

    Die LED selbst werden nicht wirklich heiß, es ist, wie Frank schon richtig geschrieben hatte, die Leistungselektronik welche Kühlung braucht.